Meine Gedanken über das Buch “Vincent van Gogh: Ein Leben zwischen Kreativität und Krankheit”

Geschrieben von Ken Ho

Eigentlich fällt es mir schon beim Anfang dieses Schreibens schwer, dies mit einem angemessenen Namen einzuordnen. Es geht zwar um das Buch Vincent van Gogh Ein Leben zwischen Kreativität und Krankheit geschrieben von Wilfred N. Arnold, aber ich habe beim Lesen halbwegs abgebrochen, und daher würde es irreführend sein, wenn ich behauptet hätte, es sei eine vollständige Rezension bezüglich des Buches.

Trotzdem habe ich einen Grund, dass ich dieses Stück verfassen möchte, auch wenn ich das Buch nicht im Ganzen gelesen habe. Die medizinische Abhandlung, wie ich es nennen muss, weil sich das Buch größtenteils mit der Krankheitsbild van Goghs und dessen medizinischen Klassifizierung befasst, dient bei mir als eine Art Einleitung für die Westfriesische Roman Nanette geschrieben von Josse de Haan, die ich zu lesen im Begriff bin. Der Roman erzählt eine Geschichte die sich mit einigen zuvor noch nicht veröffentlichten Briefen van Goghs zu tun hat. Ich halte es für notwendig, einige Vorkenntnissen darüber zu sammeln, worum sich das Leben van Goghs handelt. Daher las ich irgendein Buch dem ich zufällig begegnete. Das Abbrechen beim Lesen erklärt sich dadurch, dass ich mich mehr für die Einzelheiten des Lebens van Goghs interessiere als für eine Erörterung des Krankheitsbildes desselben. Aus dem Buch ist es hervorgehoben, dass es seit seinem Tod im 29. Juli 1890 viele Spekulationen gegeben hat, unter welcher Krankheit er eigentlich litt. Man sagte Epilepsie, Manie oder sogar Schizophrenie. Aber der Autor Wilfred Niels Arnold, der Professor für Biochemie und Molekularbiologie in der Universität in Kansas City, denkt anders. Vincent van Gogh wäre an die erbliche Krankheit, Akute Intermittierende Porphyrie (abgekürzt AIP) gelitten, sagt er. Die Schlussfolgerung hat der Professor gezogen, weil AIP am besten die Symptome van Goghs erklären lässt. Er fügt hinzu, dass schlechte Ernährungsgewohnheiten, Alkoholismus, Absinthismus (das Trinken von Absinth, einem Likör der unterschiedliche schädliche ätherische Öle beinhaltet und trotzdem in Europa zu Lebzeiten van Goghs weitverbreitet war), Pikazismus (das Essen von gewöhnlich nicht von Menschen gegessenen Gegenständen) von Terpenen und anderen chemischen Substanzen und zuletzt Tabakkonsum sein Leiden verschlechtern. Anhand des Beispiels, dass seine Mutter verhältnismäßig unbeschwert das hohe Alter von 88 Jahren erreicht hatte, ohne jeweils in Irrenhäuser oder psychische Anstalten geschickt zu sein, obwohl sie ohne weiteres an den nachträglich diagnostizierbaren Krankheit AIP Anteil haben würde, geht hervor, dass das Leiden Vincent van Goghs nicht unbedingt unvermeidlich ist.

Ein durchziehendes Motiv des Buches ist, um die Irrtümer die aus dem romantisierten Bild van Goghs entstanden sind, zu beseitigen. Vincent van Gogh war ein niederländischer Maler und Zeichner. Sein tragisches Leben führt dazu, dass seine Figur mit der Idee in Verbindung gebracht ist, dass Kreativität mit einem gewissen Maße an Wahnsinn einhergeht, oder sogar dass Verrücktheit eine unabdingbare Voraussetzung für jede künstlerische Unternehmung ist. Diese Vorstellung kommt unter anderem, weil er zu Lebzeiten nur eines seiner Kunstwerke zu verkaufen vermochte, sein linker Ohrläppchen abschnitt und vor allem nur Bekanntheit erlangte, nachdem er Selbstmord im Alter von 37 Jahren begangen hatte. Der Autor bietet durch das Buch ein abgewogenes Bild an, in dem van Gogh an eine erbliche Grunderkrankung litt (nämlich AIP), die durch Umweltbedingte Faktoren und schlechte Ernährungen verschlechtert wurde und ihn letztendlich zum Tode führte.

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