Bäume können auch weinen und bluten

Geschrieben von Ken Ho

Haben sie schon Bäume weinen oder sogar bluten sehen? Wenn Bäume an ihrer Rinde verletzt sind wie zum Beispiel durch Käfer die an der Borke kratzen, sondern sie eine zähe und klebrige Flüssigkeit ab um die Wunde abzudecken und heilen zu lassen. Die Flüssigkeit wird danach ausgetrocknet und ausgehärtet und bleibt an der Wunde geklebt. Natürlich braucht dieser natürliche Verteidigungsmechanismus nicht unbedingt als das Weinen oder Bluten der Bäume interpretiert zu werden. Dennoch hindert es uns nicht daran, den wundersamen selbstheilenden Vorgang der Natur zu bewundern.

Diese Tränen der Bäume heißen Harze und ihre heilende Funktion bleibt den Bäume nicht eingeschränkt. Das kommt daher dass schon früh in der Geschichte der Menschen die vielschichtige Anwendung der Harze unseren Vorfahren bekannt war. Beispielsweise wurde das Harz der Breiapfelbäume von der Maya als Kaugummi geschätzt und die genannten Bäume hießen bei ihnen folgerichtig auch Kaugummibäume. Diese Anwendung das Harzes setzt sich fort bis in unserer Zeit, auch wenn Kaugummi heutzutage großenteils von Kunstharz anstatt des Naturharzes gemacht ist. Darüber hinaus wurde Baumharz als eine wasserunlösliche und klebrige Stoff verwendet, um Gegenständen mit einander zu verbinden. Im Schiffbau diente das dazu, eindringendes Wasser fernzuhalten.

Der Gewinnung des Harzes heißt harzen und besteht aus dem Anritzen oder Anbohren der Rinde. Während das Scharrharzen nur bei schon entstandenen Wunden an der Rinde verwendet wird, wird beim Flussharzen gezielt Verletzungen erzeugt. Bei schon abgestorbenen Bäumen kommt die Praktik der Wasserdampfdestillation gehäuft vor, die Rinde zunächst abzureißen und in einen Topf zu stopfen. Der Topf wird danach erhitzt und Tröpfe des Harzes kann durch einen Sieb herausgefiltert werden. Diese Method ist bei der Herstellung von Birkenpech (Naturharz aus der Birken) beliebt.

Außer seiner Klebrigkeit und Wasserunlöslichkeit ist das Baumharz auch für sein Aroma bekannt. Das stammt von dem ästhetischen Öl das für die Herstelling des Räucherwerkes geeignet ist. Das ästhetische Öl ist auch dafür verantwortlich, dass wir uns wohl fühlen wenn wir den Wald überqueren. Es wirkt beruhigend und ist vorteilhaft für unsere geistliche Gesundheit.

Nicht zuletzt darf der medizinische Wert des Baumharzes nicht unerwähnt bleiben. Ein seiner Inhaltsstoffen ist das Terpentinöl. Volksmedizinisch wird das eingesetzt um Parasiten abzutöten und Candida zu neutraliseren. In hohem Dosis kann Terpentinöl zwar tödlich sein. Jedoch ist das auch für das Bekämpfen unterschiedliche körperliche Problemen bekannt, darunter Lungenkrankheiten, Muskelschmerzen, Migräne und so weiter.

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